_ Waldorfhaus, Kindertageseinrichtung,
Schluchtstraße 19, Wuppertal

_ Projektdetails

Nutzfläche/850 m²
Umbauter Raum/2.250 m³
Grundstücksgröße/2.200 m²
Bauzeit /11.2002 bis 4.2004
Bauherr/Verein Waldorfhaus e.V. , Wuppertal
Fotos/Sigurd Steinprinz, Bild mit Kindern: Jörg Lange

_ Kurzbeschreibung:

1. Grundstück:

Das am renaturierten Kothener Bach gelegene geneigte Grundstück ist mit Obstbäumen, Laubbäumen, Ahorn und Weiden bewachsen. Es liegt im Stadtteil Unterbarmen und grenzt im Norden an eine Wohnbebauung, im Osten an die Parkanlage des Kothener Baches, im Süden an das Gelände der Rudolf-Steiner-Schule und im Westen an die Turnhalle der Schule.
Ein Parkweg führt südlich am Grundstück entlang, und verbindet die oberhalb gelegene Schluchtstraße mit der Schloßstraße.

2. Erschließung:

Die Erschließung des Grundstückes erfolgt über die Schluchtstraße. Diese ist sowohl mit privaten, als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Liefer- und Rettungsfahrzeuge können über den vorhandenen Weg bis an das Grundstück heranfahren.

3. Entwurfskonzept:

Das in Erbpacht von der Stadt Wuppertal erworbene Baugrundstück in unmittelbarer Nähe zur Rudolf-Steiner-Schule ist der Bauplatz des neuen Kindergartens. Hier sollten die zwei Gruppen des alten Waldorfhauses und eine Gruppe des Kindergartens Schloßstraße in einem Gebäude zusammen-gefasst werden.
Das stark zum Kothener Bach abfallende Grundstück und die Verschattung durch die viergeschossige Schule waren die Rahmenbedingungen zur Findung der Gebäudeform und Platzierung auf dem Grundstück. Die versetzten Ebenen machen zum einen den Zugang jeder Gruppe von außen möglich, zum anderen verbindet die innere zentrale Treppe mit Blickkontakt die einzelnen Gruppen. Der Haupteingang wird über einen Steg erreicht; hier erschließen sich die zentralen Räume wie Mehrzweckraum, Büro und Personalraum. Die Gruppenräume orientieren sich mit den Fensterflügeln und Außentüren zum Gartenplatz. Die äußere Erscheinung des Gebäudes wird durch flachgeneigte begrünte Dächer und Fassaden aus hellem Putz, sowie honigfarbene Holzflächen bestimmt.

4. Außenanlage:

Die Außenanlagen wurden in Abstimmung mit dem Garten-und Forstamt, der unteren Wasserbehörde, den pädagogischen Fachkräften und den interessierten Eltern realisiert. Dabei spielte z.B. die Einbeziehung des nun oberirdisch verlaufenden renaturierten Bachlaufes an der östlichen Grundstücksgrenze eine wichtige Rolle. In großen Bereichen des Geländes wurde eine Spielwiese vorgesehen, aber auch ein Terrassenbeet und eine Grashügellandschaft. Das vorhandene Gelände wurde in Teilbereichen neu modelliert, Pflanzzonen für Hecken und Sträucher angelegt. Diese Maßnahmen wurden dem natürlichen Geländeverlauf angepasst.

 

Mehr Pläne und Ansichten finden Sie unter dem Menüpunkt "Das neue Waldorfhaus" auf der Website der Kindertageseinrichtung.