_ PROJEKT: House of Life - Wohngruppen für pflegebedürftige Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren,
Emilienstraße 28, Solingen

_ Projektdetails

Baujahr /2013
Arbeitsgemeinschaft/Monse + Molnar | Großkemm + Richard
Architekten   Stadtplaner   Innenarchitekten
Preise /Altenheim EXPO: Projekt des Jahres 2013
Fotos/ Sigurd Steinprinz (Außen) und Leniger|Paderborn (Innen)
Projektflyer/ PDF 1,2 MB

_ Kurzbeschreibung:

ZUM LEBEN ERWECKEN

Besondere Aufgaben erfordern spezielle Lösungen. Das „House of Life“ ist ein Pilotprojekt für pflegebedürftige Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren und ein richtungsweisendes Bauvorhaben der Drei-Alt Solinger Kirchengemeinden

Der Neubau für 20 Bewohner, die in drei Wohngruppen mit 4 bzw. 8 Bewohnern zusammenleben, ist ein Projekt im Rahmen des Landespfl egegesetzes NRW. Mit einem hohem Anspruch an die Qualität der Gestaltung und der Details wurde die Aufgabe unter Einhaltung des engen Kostenbudgets gelöst.

Die Seltenheit vergleichbarer Einrichtungen, zur Zeit gibt es nur zwei weitere vergleichbare Einrichtungen auf dem deutschen Pfl egemarkt, macht dieses Projekt zu einer ganz besonderen Bauaufgabe.

Die direkte Lage am Stadtkern mit leichter Erreichbarkeit des Einkaufszentrums, Gastronomie, Kino und Theater bringt Leben statt Ausgrenzung für die Bewohner.

ATMOSPHÄRE ERLEBEN

Möglichst normaler Lebensraum für die Bewohner sollte geschaffen werden. Im Gartengeschoss ist der größte Gemeinschaftsraum mit integrierter Wohnküche. Der lichtdurchflutete Raum schafft eine schöne Atmosphäre und im Sommer lockt die angrenzende große Außenterrasse zu geselligen Abenden.

Hier kann man miteinander leben.

Das Mobiliar zwischen Designerstuhl und Discountermöbel zeigt die Bandbreite und Individuallität der Bewohner. Mustermix und Farbwechsel auf den Etagen unterstreichen die lebendige Stimmung.

Ein echtes „House of Life“.

Drei unterschiedliche Etagen: natürlich-frisch (wie im Gartengeschoss), ornamental-barock (im Erdgeschoss – über den Haupteingang erreichbar) und sachlichavantgardistisch (1. Etage), ist ein Angebot an die Vielfalt der unterschiedlichen Lebenswelten der Bewohner.

RAUM SPÜREN

Vielseitigkeit der Räume statt stereotyper Standards aus der Pflegelandschaft: ob funktionales Pflegebad oder die drei gemeinschaftlichen Wohnküchen – neben der ausgefallenen Gestaltung der Räume und der optimalen Ausstattung für pflegebedürftige Bewohner bleibt immer ein ausreichender Raum zum Wohlfühlen für alle Menschen: Bewohner, Besucher und Personal.

Schöne Materialien und einige Designklassiker wechseln sich ab mit eigenen, liebgewonnenen Möbelstücken. Bewusst wurden die drei Etagen unterschiedlich gestaltet. Ornamental-barock präsentiert sich das Erdgeschoss mit seinen liebevollen Details – bunte Vielfalt statt farblose Zweckmäßigkeit.

Das Haus ist so bunt wie seine Bewohner. Und das spürt man schon beim Hereinkommen.

PROFIL ZEIGEN

Die Anforderungen des Trägers (Ev. Altencentrum Cronenberger Straße gemeinnützige GmbH), der Bewohner und des Personals wurden in diesem Neubau – bis ins Detail individuell gestaltet.

Weitere Besonderheiten am House of Life:

ZUSAMMENARBEIT

Unser Team besteht aus der Arbeitsgemeinschaft Großkemm+Richard (Solingen) und Monse+Molnar (Wuppertal). Jeder von uns bringt seine besonderen Fähigkeiten ein. Projekte wie das hier vorgestellte sind für uns immer das Ergebnis intensiver Teamarbeit. Ganz besonders können wir auf den hervorragenden Einsatz unserer Mitarbeiter vertrauen. In der Bauphase pfl egen wir eine sehr enge und gute Zusammenarbeit mit den ausführenden Fachfirmen.

PREISWÜRDIG

Die Fachjury des Altenheim Expo Awards in ihrer Begründung: "Das zugrunde liegende Fachkonzept ist sensibel, fachlich schlüssig und konsequent umgesetzt", urteilte Jury-Mitglied Rolf Gennrich vom Institut für Altenwohnbau und Qualitätsmanagement in Solingen. Durch die Qualität der baulichen Umsetzung und die auf die Zielgruppe abgestimmte Ausstattung grenze sich dieses Angebot wohltuend von den bestehenden "Notlösungen in Pflegeheimen" für diese Zielgruppe ab.
"Mit seinem Konzept berücksichtigt das evangelische Altencentrum in Solingen die Biografien der Bewohner und ihre individuellen wie generationsspezifischen Bedürfnisse in besonderer Weise", ergänzte der Architekt Eckard Feddersen von feddersenarchitekten in Berlin.
Das Fazit der Jury: "Klar strukturiert, einfach und funktional, dabei aber frisch, modern und jung - so sollten vollstationäre Pflegeformen für diese Zielgruppe aussehen, wenn eine ambulante Versorgung nicht mehr möglich ist!"

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